Dorica Kočiš
Auf nach Sprachpannonien
Ljetodan samo po hrvatsku
Eigenverlag (c) 2010 Dorica Kočiš,
Unterpullendorf, Österreich; 134 Seiten
Bestelladresse: dkocsis(at)aon.at
Mit freundlicher Unterstützung der Grünen Bildungswerkstatt, des Grünen Landtagsklubs und der Grünen Burgenland.
Das weltweite Sprachensterben macht auch vor Burgenlands Minderheitensprachen, die über Jahrhunderte das gesellschaftliche und kulturelle Bild im pannonischen Raum prägten, nicht halt.
Mit ihrem Buch zeigt die aus OÖ stammende und in Unterpullendorf/ Dolnja Pulja lebende Autorin Dorothea Kocsis, wie man auch im Erwachsenenalter noch "so ganz nebenbei" eine Sprache erlernen kann und dass dies nicht nur berufliche Vorteile bringt, sondern es auch Spaß macht in Bräuche und Lebensweisen anderer Kulturen einzutauchen.
Dorica Kočiš je rodjena u Gornjoj Austriji i je odana na Dolnjoj Pulji. Autorica je napisala knjigu, u koj pokazuje, kako se i odrašćen človik more takorekuć „uz put“ naučiti jezik – i da znanje toga jezika doprimi puno prednosti u svakidanjem žitku.
Ein Jahr lang versuchte Dorothea Kocsis mit der Sprachminderheit der Burgenland-Kroaten ausschließlich in deren Sprache zu kommunizieren. Herausgekommen ist eine neue Identität: Dorica Kočiš, sowie ein Bekenntnis zur Mehrsprachigkeit mit vielen Tipps unkonventionell eine neue Sprache zu lernen.
ZUM INHALT:
Über Sprechgewohnheiten im Allgemeinen und dem Code-switching-Mechanismus im Besonderen als Überlebenstraining von Minderheitensprachen.

ZUR AUTORIN:
Dorothea Kocsis / Dorica Kočiš, geboren 1964 in Grieskirchen, OÖ, verheiratet, drei Kinder.
Studium der Musikpädagogik und Geschichte in Wien, berufliche Tätigkeit als Musiklehrerin.
1996 Übersiedlung nach Unterpullendorf, Mittleres Burgenland. Seit 2005 stellt sie jedes Jahr unter ein besonderes Motto: "Ohne Auto", Burgenländisch-Kroatisch", "Ohne Zucker", "Bitte keinen Müll!". Das erste Buch "Ein Jahr ohne Auto" ist 2007 im Planet-Verlag erschienen.
"Auf nach Sprachpannonien" wurde am 16. April 2010 in der KUGA Großwarasdorf vorgestellt; es folgte eine Lesung im Kroatischen Zentrum in Wien am 26. Mai (Veranstaltungskooperation mit: Grüner Bildungswerkstatt Burgenland und Minderheiten).